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2001 / 02 Maler, Vergolder
& Schriftdesign
Abschlussprojekt
INTEAM

Projektbeschreibung

Auftrag

Gestalten der großen Wandfläche 14x 5m
Beschilderung der Räumlichkeiten
Plakatentwurf für die Ausstellungen im IC
Konzept für die Ausstellung
Verwendete Techniken 
Schlagmetall; Stucco Veneciano; Lackieren , Bronzieren; Airbrush; Polimentvergoldung, Hinterglasvergoldung, SK- Folien, Aufsetztechnik, Pinselschrift, Lüster
Ablauf
Nach dem ersten Kundengespräch wurden Vorentwürfe angefertigt. Der Wunsch des Kunden war eine innovative Gestaltung, die zeitlos und auswechselbar ist. Nach den ersten Vorüberlegungen erstellte jeder von uns einen Entwurf für die große Wandfläche und für das Plakat.  Am 20.04.2002 wurde das zweite Kundengespräch durchgeführt und ein Entwurf ausgewählt. Wir legten  Anschauungsmaterialien mit den von uns ausgewählten Techniken vor. Danach wurde mit der Ausführung des Entwurfes begonnen. Der Entwurf wurde in drei Teilabschnitte unterteilt, die auf die drei Teilnehmer aufgeteilt wurden. Der obere Abschnitt besteht aus einer Homogentafel mit den Maßen 1 x 1,15 m. Der mittlere Teil der Gestaltung besteht aus einer Homogentafel, aus der eine Form ausgeschnitten wurde. Dieser Teil wird durch Lackier- und Airbrusharbeiten gestaltet. Der unterste Teil des Entwurfes besteht aus einer Homogentafel mit den Maßen 1x 0,75 m. Diese Tafel wurde mit folgenden Techniken gestaltet: Schlagmetall (darauf Lüster)
Lackieren
Weiters wurden Ausschnittstafeln der 3 Tafeln angefertigt. Diese wurden in der Originalgröße ausgeführt um dem Kunden die tatsächliche Größe der einzelnen Elemente zu zeigen. Für die Beschilderung wurden Glastafel verwendet, die mit Hinterglasvergoldung und SK-Folien gestaltet wurden. Am Schluss des Projektes wurde das Konzept für die Ausstellung erarbeitet und das Plakat gedruckt.
Idee und Entwurf (Cristof Glätzle)
Um das Thema zu treffen, informierte ich mich über den Begriff Innovation, und überlegte was in der heutigen Zeit die eigentlichen Grundinnovationen sind, die uns von anderen Zeitaltern unterscheiden. Hier kam ich auf die Informatik und die alltägliche Verwendung von digitalen Daten. Ich wählte die Wechselwirkung zwischen organisch und anorganisch als Grundgedanken in der Gestaltung. Das Organische muss aber im Mittelpunkt stehen, da ja die vom Mensch geschaffene Technik nur als Diener für den Menschen funktionieren soll. Als Symbol für die organische Welt wählte ich ein abstraktes, organisch anmutendes Gebilde. Ich scannte die Skizze ein und über-arbeitete sie am PC zu dem Hauptelement, welches die Mitte von meiner Gestaltung bildet. Dieses Element hat keinen rechten Winkel und keine gerade Linie. Es stellt ein gewachsenes, aus sich selbst heraus entstandenes Objekt dar. Bei der Entstehung des Objekts spiegelte sich das Thema wider
Um den deutlichen Gegensatz zu dem organischen Element zu kenn-zeichnen musste das anorganische Element aus klaren, geometrischen Formen bestehen. Den Bezug zur Informatik bewahrte ich, indem ich die Pixel als Symbolträger verwendete. Da die Informatik vom Mensch ge-schaffen wurde, benutzte ich einfach das organische Element und formte aus einem Teilausschnitt das Pixelgebilde. Damit aus den Elementen ein Gesamtbild entstehen konnte, habe ich die Pixelstreifen zur Mitte frei und spielerisch in den Hintergrund auslaufen lassen. Der Gedanke hinzu ist auch noch, dass sich die kreative Freiheit die trotz der strengen mathematischen Regeln, auf denen die Informatik beruht, nicht verdrängen lassen kann.
Das transparente Plexiglas mit der Aufschrift „INNOVATION“ ist weniger dazu da Information zu überbringen, sondern erfüllt eher den Zweck die Gestaltung interessanter zu machen. Die Schrift ist Grau und hebt sich nicht wirklich ab. Die Wirkung soll eher der Schatten bringen, welcher auf den Untergrund und auf die anderen Elemente fällt. Eine weitere Schwierigkeit der Gestaltung ist der enge Raum im Verhältnis zur hohen Wand. Um trotzdem ein ästhetisches Gesamtbild zu erzeugen, wandte ich einen gestalterischen Trick an, den schon die alten Römer verwendeten. Da das Hauptblickfeld auf die Wand von unten schräg an der Wand nach oben ist, machte ich das obere Feld größer um der Verkürzung die entsteht entgegenzuwirken.
Ausführung:
Entwurf und organisches Ornament (Airbrush) Cristof Glätzle
Obere Pixel (Vergolden) Katharina Wex
Untere Pixel (Kunsthandwerkliche Techniken) Sylvia Karner

Projektteam:
Cristof Glätzle
Sylvia Karner;
Katharina Wex

Begleitlehrer:
Wl. Ernst Hornstein

 

INTEAM

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Cristof Glätzle

 

 

 

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