
Projektablauf
Die Projektgruppe Tamara, Elisabeth und Juilia von der Fachschule für Vergolder und Schilderhersteller haben in Zusammenarbeit mit Prok. Paul Strolz die Entwicklung des Raiffeisenlogos besprochen. Unser Vorschlag war diese Entwicklung auf eine Trennwand (Paravent) zu gestalten, die dann die Raiffeisenbank als Raumteiler oder einfach nur als Gestaltung aufstellen kann. Die Aufgabenstellung für das Projektteam war die in den letzten vier Jahren erlernten Techniken der Berufszweige Vergolder, Schrift, Kunsthandwerk und EDV, auf einen transportablen Untergrund miteinender zu verbinden. Das gestaltete Objekt soll Ruhe und Harmonie in der Farbgebung ausstrahlen. Die Problemstellung liegt darin in das bestehende Raumkonzept einzugreifen, ohne den Gesamteindruck zu stören. Zu dem sollte die Gestaltung, den Kunden über die geschichtlichen Hintergründe des Raiffeisenlogos aufklären.
Hier eine kleine Auswahl unserer Arbeitstechniken:
Plastische Malerei
Das Pferd:
Neben der korrekten Anatomie des Pferdes, sind genau abgestimmte Farben wichtig. Es gibt einen mittleren Ton und je 1-2 Licht und Schatten Töne. Zuerst wird die gesamte Fläche mit dem Grundton herausgearbeitet. Nach dem Trocknen werden Markante Stellen nochmals aufgepaust oder frei von Hand eingefügt. Beim Pferd wurden nur Schatten eingearbeitet. Da es ein weißes Pferd werden sollte, hätte der Grundton selbst zu dunkel gemischt werden müssen und das weiße Pferd hätte zu grau gewirkt. Ausgeführt wurde die Technik in Dispersionsfarben, ebenso hatten auch Ölfarbenverwendet werden können.
Vergoldertechniken
Weißpoliment
Diese Technik imitiert Porzellan und wurde vor allem im Rokoko verwendet. Kann poliert werden oder einfach matt gelassen werden. Harmoniert mit Gold. Als Ersatz kann auch Plakafarbe verwendet werden. Diese wird großzügig mit destilliertem Wasser verdünnt. Anschließend in einer dünnen Schicht aufgetragen.
Ihr Glanz wirkt jedoch nicht so edel wie der des klassischen Weißpoliments.
Beide können nach dem Trocknen sofort poliert werden.
Imitationstechnik Marmor
Als Werkzeug eignen sich alte Pinsel, Schwämme, Tücher, Federn,…Es können naturgetreue Abbildungen angefertigt werden, es gibt aber auch die Möglichkeit einen Phantasie- Marmor zu erschaffen.Wichtig, ist mehrere lasierende Schichten Übereinander zu legen, um einen Eindruck von tiefe zu erzeugen.
Schrift
Die Handschrift der Fraktur wurde wegen ihrer schwungvollen charakteristischen Merkmale gewählt. Hier liegt das Gestalterische im Vordergrund. Die Fraktur wurde vor allem in der Renaissance und im Barock verwendet. Ein unverwechselbares Merkmal dieser Schrift sind die sogenannten Elefantenrüssel.
Schreiben mit Hilfe der Lackierfolie:
Hierbei wird zuerst ein Text am PC vorbereitet. Um später keine Probleme beim Ausheben zu erleiden, sollte auf Schriftgröße und Schriftart abhängig. (diese beiden Faktoren können sich auch gegenseitig beeinflussen. Damit die Schrift
überhaupt geplottet werden kann, muss sie in Kurven konvertiert werden. Vom Corel wird die Schrift nun ins EuroCut kopiert. Wurde im Maßstab gearbeitet, so muss dieser noch geändert werden. Beim Plotten selbst stellen wir das zu
plottende Material, in diesem Fall Lackierfolie ein (Da jede Folie eine andere Dicke aufweißt, ist auch der Druck mit der sie geschnitten wird unterschiedlich).
Nicht vergessen, das Messer einzuspannen und los geht’s. Die einzelnen Buchstaben werden ausgehoben und Applizierfolie darüber gegeben. Nach dem Aufziehen auf den Untergrund ist es wichtig darauf zu achten, dass die Farbe nicht unter die Folie rinnt. Dazu kann die Fläche entweder mit der Untergrundfarbe vorgemalt werden oder, wenn dies nicht Möglich ist mit einem farblosen Binder.
Holzimitation
Maserieren oder Holzimitation ist der Begriff in der Anstrich- und Maltechnik für von Hand oder auch zum Teil mir diversen mechanischen Hilfsmitteln Naturhölzer unterschiedlicher Art nachzuahmen. Es gibt spezielle, aus Gummi gefertigte Musterplatten, die, über ein gewölbtes Holz gespannt, sehr einfach und Präzise verschiedene Holzimitationen ermöglichen. Der Untergrund sollte glatt und in einem entsprechenden Grundton gestrichen sein. Der Grundton richtet sich mach dem zu imitierenden Holz. Es werden hauptsächlich edle Hölzer wie Ahorn, Nussholz oder Wurzelholz imitiert.
Kunsthandwerk
Airbrush
Spritzen ist eine Technik zur Untergrundgestaltung und auch zu einer normalen Gestaltung. Meist wird sie auf Lacktafeln verwendet aber wenn der Untergrund sehr sauber bearbeitet worden ist, kann man auch auf Dispersion spritzen.
Zu Beachten ist das man nicht zu sehr mit der Pistole an den Untergrund ran kommt sonst bildet sich Farbe zu vile Farbe und es fängt an zu glänzen. Eine Sprühpistole ist das Werkzeug für das Airbrushen, und man zersträubt Farbe mittels Druckluft. Durch Aufsprühen des fein dosierten Farbnebels können besonders makellose Oberflächen und weiche Farbverläufe hergestellt werden. |
Projektteam
Tamara Frischauf
Elisabeth Hornstein
Julia Porod
Begleitlehrer
FL Josef Trostberger




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