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Geschichtliche Entwicklung
der Schnitzschule...

 

 

FACHSCHULE FÜR
BILDHAUER

Das Hauptgewicht des Unterrichts liegt in der Bildhauerei. Dabei wird eine grundlegende Ausbildung besonders im Schnitz -Handwerk vermittelt. Der Weg führt vom eigenständigen Entwurf über das Modell bis zum fertigen Werkstück. In der plastischen Gestaltung wird neben Holz auch mit anderen Materialien wie Stein, Gips und Ton von der Kleinplastik bis zur Großskulptur im öffentlichen Raum gearbeitet. Besonderer Wert wird auf unfallsicheres Arbeiten mit berufsbezogenen Werkzeugen und Maschinen gelegt. Zusätzlich werden die Techniken der Ober-flächenbehandlung wie Beizen, Malen und Vergolden unterrichtet.

Im Fach- und Entwurfzeichnen werden unterschiedliche Zielsetzungen wie perspektivisches und anatomisches Zeichnen, Stillleben sowie EDV - Grundkenntnisse angestrebt.

Im Technologieunterricht wird auf Holz, Stein und andere Arbeitsmaterialien Bezug genommen und Mineralogie, Heraldik, Anatomie und Proportionslehre unterrichtet.

Die kunsthandwerkliche Ausbildung wird durch allgemein bildende, fachtheoretische und kauf-männische Unterrichtsfächer ergänzt.

BERUFSAUSSICHTEN - BILDHAUER
· qualifizierte Arbeit als selbständig freischaffender Bildhauer;
· Arbeit als Schnitzer in Tischlereibetrieben für Möbel und Innenausbau.
· Arbeit als Ornamentschnitzer: Schnitzer von Spiegelrahmen, Orgelprospekte, Türschildern, Gewehrgeschäften usw.
· durch den Unterricht ergibt sich die Möglichkeit in einem Restaurationsbetrieb zu arbeiten (wie z.B. Bundesdenkmalamt).
· Gestaltung von öffentlichen Projekten: Brunnenanlagen, Denkmälern, Gedenkstätten u.a.

WEITERBILDUNG
Meisterprüfung nach einem Jahr Praxis mit Möglichkeit zur Selbstständigkeit als gewerblicher Bildhauer.
Zulassung zur Aufnahmeprüfung an Hochschulen für bildende und angewandte Kunst und anderen facheinschlägigen Akademien und Fachhochschulen in ganz Europa und facheinschlägige Aufbaulehrgänge in Form von Kollegs. Besuch von Meisterschulen.
Mit Ablegung einer Studienberechtigungsprüfung erweitert sich die Zugangsberechtigung für andere Studienrichtungen.

QUALITÄT DER SCHULE - DAS BESONDERE
Während der vierjährigen Ausbildung wird versucht, die persönliche Formensprache jedes einzelnen Schülers zu fördern und auf jeden individuell einzugehen. Um dies zu gewährleisten wird nur eine begrenzte Anzahl von Schülern aufgenommen. Zur Feststellung der Eignung und Begabung ist eine Aufnahmeprüfung vorgesehen. Das Hauptgewicht des Unterrichts liegt in der praktischen und theoretischen Fachausbildung.

INTERNAT
Der Schulbesuch kann mit dem Aufenthalt in unserem Internat verbunden werden. Dies ermöglicht den Kontakt mit vielen Gleichaltrigen und eröffnet die Chance, die eigene Persönlichkeit in der Gemeinschaft weiter zu entwickeln, zu festigen sowie soziale Handlungskompetenz zu erwerben.
Wohlwollen, Respekt und Rücksichtnahme prägen das gemeinschaftliche Leben im Internat.


 

FACHSCHULE FÜR MALER,
VERGOLDER und SCHRIFTDESIGN

Das Lehrziel ist eine Grundausbildung in allen Bereichen der handwerklichen und kunst-handwerklichen Techniken der Malerei. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Ausbildung im Vergolder- und Schilderherstellergewerbe. Eigen-ständige Gestaltungen werden in den Werkstätten auf Wandflächen und anderen Objekten umgesetzt. Besonderer Wert wird auf Teamarbeit im öffentlichen Raum mit bleibendem Wert gelegt. Das Thema Farbmischen, Farbbeschichtung und Farbge-staltungen mit Integration von Schriftelementen und Vergoldungen spannt sich über die vierjährige Ausbildung

Im Vergolderunterricht steht im Mittelpunkt das Fassen von Schnitzereien und Figuren nach historischen Vorbildern oder modernen Ideen.

Der Schriftdesignerunterricht befasst sich mit der Schriftgestaltung in unterschiedlichsten Techniken bis hin zum Einsatz modernster Computer-technologie.

Traditionelle und moderne Gestaltungstechniken werden im Kunsthandwerkeratelier gelehrt.

m Fach- und Entwurfzeichnen werden neben perspektivischem und anatomischem Zeichnen, künstlerische Maltechniken und alle gebrauchs-graphischen Techniken mit einem hohen Anteil an Computereinsatz unterrichtet.
Im Technologieunterricht wird auf Anstrichmittel, Lacke, Metalle und andere Arbeitsmaterialien Bezug genommen und Heraldik, Anatomie, visuelle Kommunikation und Farbenlehre unterrichtet.

Die kunsthandwerkliche Ausbildung wird durch allgemein bildende, fachtheoretische und kauf-f-männische Unterrichtsfächer ergänzt.

BERUFSAUSSICHTEN -
MALER, VERGOLDER und SCHRIFTDESIGNER
· als Facharbeiter in den Bereichen Vergolder, Schilderhersteller, Maler und Anstreicher, Siebdrucker
· als Mitarbeiter in Restaurierungswerkstätten
· Graphikbüro, Druckerei (Druckvorstufe)
· im Bereich Bühnenbildner und allen anderen Bereichen, die sich mit Farbe und Farbgestaltung befassen.
· Qualifizierte Arbeit als freischaffender Künstler (Kunsthandwerker, Illustrator, Grafiker)

WEITERBILDUNG
Meisterprüfung nach einem Jahr Praxis
Facheinschlägige Aufbaulehrgänge in Form von Kollegs (2-3 Jahre mit Diplom- oder Maturaabschluss)
Meisterschulen, Fachschule für Graphik und Design und Meisterklasse für Gebrauchsgraphik.
Selbstständigkeit als gewerblicher Maler und Anstreicher, Lackierer, Vergolder und Staffierer und Schilderhersteller.
Zulassung zur Aufnahmeprüfung an der Hochschule für bildende Kunst, Hochschule für angewandte Kunst und anderen facheinschlägigen Akademien und Fachhochschulen in ganz Europa
Mit einer Studienberechtigungsprüfung erweitert sich die Zugangsberechtigung für andere Studienrichtungen.






 

Schulverein:

Ing. Heinrich Ginther

Obmann
Ing. Heinrich Ginther
Bürgermeister von Elmen
und Abgeordneter zum
Tiroler Landtag




Landesamtsdirektor-Stellvertreter
Dr. Dietmar Schennach



Schulleitung

WL Ernst Hornstein

Direktor Ernst Hornstein

 

Die Fachschule für Kunsthandwerk

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