Projektinhalt
Seeleute, Rocker und Ex-Knacki´s so oder ähnlich lauten die Pauschalurteile, mit denen Tätowierte heute noch zu kämpfen haben. Die Geschichte zeigt das Tattoo in einem anderen Licht. Könige und bürgerliches Volk, polynesische Seefahrer Völker im Südpazifik, sie alle trugen ihn, den Körperschmuck. In den vergangenen Jahren hat sich die „tot of Tattoo“ wieder stark verbreitet im Fernsehen, in Werb-ungen und Kinofilmen werden sie gezeigt. Nicht nur die „Motorradszene“ hat Tattoos, bis zur Wallstreet findet man sie. Die Beweggründe sind verschieden, oft ein Spiegel von Lebensstationen, Gruppenzugehörigkeit, Lebenseinstellung und all dies soll der Umwelt mitgeteilt werden. Man ist sich bewusst, dass man möglicher Ablehnung begegnet, doch Tattoos werden schon längst nicht mehr verachtet von der großen Masse.
Zielsetzung
Weil Tattoos immer mehr an Popularität gewinnen, haben wir uns überlegt, wie man die Werbung für Tattoo Studios interessant gestalten könnte. Durch die große Beleibtheit für Tattoos wird die Werbung auch immer ausgefallener, um mehr Kunden anzulocken. Unsere Figurengruppe soll als Blickfang und Werbeträger für kreative Tattoo Studios dienen. Wir haben die Darstellung unter Berücksichtigung bestimmter Faktoren angefertigt: Umsetzung des zeichnerischen und modellierten Entwurfes, Beachtung der Anatomie und Proportionslehre, richtige Materialauswahl, harmonische Zusammenstel-lung der Figuren, realistisch ( zeigen wie tätowieren funktioniert)
Projektablauf
Ideenfindung und Besprechung - Erstellen eines Entwurfes ( Skizze ) - Einreichung des Projektes - Ausarbeitung des Entwurfes - Modellieren der Figuren - Schnitzen der Skulpturen - Überarbeiten mit malerischen Elementen - Anfertigung der Gesamtposition - Erstellen der Projektdokumentation.
Die beiden Projektpartner, sprich wir, haben ein großes Interesse an Körperschmuck wie Tattoos. Der Grundgedanke war das Thema tätowieren einer breiten Masse anschaulich zu machen. Wir haben uns dafür eine Momentaufnahme ausgesucht, wie es in einem Tattoo Studio zugeht. Das Projekt soll auch zeigen, dass Bildhauerei vielseitiger ist als nur Heiligenfiguren oder ähnliches. Es war auch eine kleine Herausforderung diese zwei Kunstrichtungen zu verbinden.
Erläuterung zur weiblichen Figur
Die Wahl auf eine weibliche Figur, kam daher: Es sollte auf keinen Fall den Anschein machen Tattoos wären eine Männerdomäne. Selbst die Geschichte zeigt uns etwas anderes. Es war keine Seltenheit, wenn Frauen in Nordamerika, der Südsee, Neuseeland oder Hawaii tätowiert waren. Maori Frauen ließen sich die Lippen schwarz färben, Samoa Frauen kennen das Malu, einen Ritus, der das Erwachsenwerden einer Frau durch Tätowierung am Oberschenkel kennzeichnet.
Erläuterung zum Tätowieren
Die Entscheidung den Tätowierer zu machen ist mir sehr leicht gefallen, da ich selbst tätowiere und später vorhabe eine Tätowierausbildung zu machen. Was mich an diesem Thema so fasziniert ist das es Tattoos also auch das Tätowieren selbst seit Beginn der Menschheit gibt. Der Mann im Eis ( Ötzi ) den sicher jeder kennt war tätowiert. Ebenso ist bekannt, dass sich schon die Alten Ägypter vor ca. 6000 Jahren tätowieren ließen und das ist auch der Grund warum ich mich für die Wahl des Tätowierers entschieden habe. Die Figur soll den Tätowierer bei seiner täglichen Arbeit zeigen.
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Projektteam:
Stefan Unterlugauer,
Johannes Moritz
Begleitlehrer:
FL Josef Jehle


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