Projektbeschreibung
Zielsetzung
Anfertigung von Entwürfen bis zur fachlichen Umsetzung
Umsetzung des zeichnerischen und modellierten Entwurfs
Beachtung der Anatomie und Proportionslehre
Beachtung der verschiedenen Verkürzungen im Relief
Richtige Zusammenstellung der Reliefs (Sockel)
Koordination der Arbeitsabläufe
Betriebswirtschaftliche Maßnahmen
Zufriedenheit des Projektpartners und des Projektteams
Projektablauf
Besprechung mit Projekteinführung - Besprechung mit dem Projektpartnerr- Aussprache und Festlegung des Projekts - Erstellen des Modells 1:2 - Ausführung der Schnitzarbeit - Bemalung der Reliefs - Kostenabrechnung.
Ausführung des Projektmodells
Die Abschlussarbeit ist eine Anfertigung eines Modells welches eine Gesamthöhe von 200 cm (inkl. 100 cm Sockel) aufweist. Die Reliefs werden bemalt und zu einer Säule zusammengestellt, die in Zukunft den Saunerparc „Vier Jahreszeiten verschönert“.
Ideenentwicklung
Da wir (Maria, Werner, Elvira und Magdalena) uns, im Werkstättenunterricht auch vor dem Projekt, ständig über die interessantesten Dinge den Kopf zerbrechen, scheint es nahe liegend uns auch über die Abschlussarbeit gemeinsam Gedanken zu machen. Ein Thema für unsere Projektarbeit zu finden, das unsere verschiedenen Charaktere unter einen Hut bringt, fällt uns schon etwas schwer. Vier Personen, unsere Überlegungen gehen meistens in die Richtung in der die Zahl vier eine besondere Bedeutung hat: vier Jahreszeiten oder auch die Vier Winde aus dem Kinderbuch „Die Unendliche Geschichte“. Vorerst entscheiden wir uns aber für die vier Himmelsrichtungen.
OSTEN, SÜDEN, WESTEN, NORDEN
Wir wollen die Eigenschaften der Himmelsrichtungen darstellen und schreiben die ersten Assoziationen zu diesem Thema auf. Da die unterschiedlichen Sichtweisen sehr verwirrend sind, setzen wir uns vor den Computer. Mit Hilfe des Internet bekommen wir seitenlange Angaben mit Eintragungen zu diesem Thema. Es bleibt nicht mehr nur, bei den vier Himmelsrichtungen. Durch das stöbern im Internet erkennen wir, dass die vier Jahreszeiten, der Lebenszyklus des Menschen, der Kreislauf der Sonne und die vier Elemente sehr eng miteinander verbunden sind. Ist Zufall oder aber auch Schicksal, dass unsere vier Sternzeichen jeweils in einer anderen Spalte zu finden sind? Es ist eine faire Arbeitsaufteilung mit der jeder einverstanden ist. Die nächste kleinere Hürde betrifft die Form die unser Projekt einmal erhalten soll. Wir sind uns noch uneinig ob wir eine Skulptur einem Relief vorziehen. Nach Gesprächen und Ideen für beide Möglichkeiten entscheiden wir uns für ein Relief. Es wird ein Relief das aus vier Teilen besteht damit jeder von uns seinen Bereich auf einem eigenen Teil darstellen kann. Erst zusammen sollen sie das fertige Kunstwerk ergeben. Damit das Zusammengehören besser zum Ausdruck gebracht wird, haben wir uns für eine runde Form der Reliefe entschieden. Stellt man die fertigen Reliefs zusammen ergeben sie im Grundriss einen Kreis. Im Übrigen kann nun das fertige Kunstwerk wie eine Skulptur von allen Seiten betrachtet werden.
VIER JAHRESRICHTUNGEN IM KREIS DER ELEMENTE
Da wir uns nicht mehr nur mit der Darstellung der vier Himmelsrichtungen beschäftigen, sondern auch den Lebenszyklus des Menschen, die vier Elemente, die vier Jahreszeiten und den Kreislauf der Sonne mit einbeziehen, finden wir den Projektnamen „die vier Himmelsrichtungen“ als unpassend. Außerdem sind wir auch durch den „Saunapark Vier Jahreszeiten“ zum Umdenken gekommen. Die Zahl Vier steht für Ordnung, im Mittelalter ist sie auch eine Zahl die Vollkommenheit bedeutet. Jahresrichtungen: Wir haben die beiden Wörter Jahreszeiten und Himmelsrichtungen in einem Wort zusammengefasst, da jede Jahreszeit eine Richtung besitzt, genauso wie man jeder Himmelsrichtung auch eine Jahreszeit zuordnen kann. Kreis: Ein Kreis steht für etwas das kein Ende besitzt, das sich immer wiederholt. So wie sich die Jahreszeiten oder die Himmelsrichtungen ständig abwechseln werden, genauso wie das Leben und der Tod. Elemente: Luft, Feuer, Wasser, Erde. Sie sind in unseren Reliefs nicht immer sofort erkennbar, aber durch einzeln Symbole und durch die Farben darin werden sie deutlich gemacht. Frühling steht für das Werden, das Entstehen neuen Lebens. Die Tage werden länger, die Blumen beginnen zu blühen, die Vöglein zwitschern, es entsteht neues Leben und die Menschen sind froh, dass der Winter, die kalte und dunkle Jahreszeitendlich zu Ende ist. Der Junge auf meinem Relief symbolisiert den Frühling, die Freiheit und den Anfang. Sein Tuch das, der Flügelersatz ist, sollte die Beschwingtheit und die Leichtigkeit darstellen, das das Element Luft unterstreicht. Ich habe versucht das Zusammenspiel zwischen Osten, Frühling, Luft und meinem Sternzeichen (Waage) in dieses Relief zu bringen, das den Betrachter an einen schönen Frühlingstag erinnern lässt.
Relief des Südens
„Hey, ab in den Süden, der Sonne hinterher….Sommer, Sonne, Sonnenschein…..“Wer kennt dieses Lied nicht, das uns letztes Jahr (2003) den ganzen Sommer über begleitet hat. Ich erwähne dieses Lied deshalb, da es genau das wiedergibt, was den meisten Menschen spontan zum Thema Süden einfällt. Sommer, Sonne und Sonnenschein. Der Süden steht für die wärmste Jahreszeit, den Sonnenhöchststand und für das Element Feuer. Die Farben Rot, leuchtendes Gelb und Orange dominieren das Relief. Meine Sonne scheint riesig auf eine von Hitze ausgetrocknete, braune Steppenlandschaft. Im Vordergrund steht eine junge Frau der diese Hitze nichts auszumachen scheint. Sie trägt ein kurzes, dünnes, feurig rotes Sommerkleid. Ihren Hals schmückt eine Kette an der ein Medaillon mit meinem Sternzeichen das des Schützen hängt. Es ist ein Symbol des Elementes Feuer. Die junge Frau hält eine Hand zu einer Faust geballt. Sie hat den Höhepunkt ihrer Stärke und Kräfte erreicht. Ein Löwe ein starkes, mächtiges Tier das die Hitze des Südens liebt, sieht den Betrachter mit wachen Augen aus dem Relief an. Er liegt zu den Füßen des Mädchens. Trotz der Gefahr die ein Löwe ausstrahlt lächelt die junge Frau, als könne sie es jederzeit mit diesem Tier aufnehmen. Junge Menschen begeben sich oft nahe einer Gefahr, sind sich ihr auch oft bewusst aber für sie ist das Leben noch lange nicht vorbei.
Relief „Norden - der Tod“
Einmal trifft es uns alle, wir können ihm nicht entweichen, es kann tragisch aber auch schön sein. Der Tod das Ende einer wunderbaren Zeit – wir alle werden zu Erde. Er steht für den Winter sowie für den Norden. Der Sensenmann ist in etwas gebückter Haltung dargestellt. Mit der linken Hand zeigt er auf den alten Mann (Herbst), den er als nächstes holen wird. Die Sanduhr die schon fast abgelaufen ist, symbolisiert das Ende des Lebens. Oberhalb der Sanduhr an der Kette hängend ist mein Sternzeichen der Stier, welches auch für den Norden steht dargestellt. Im Hintergrund sieht man eine Eule die in der düsteren Vollmondnacht auf einem Ast sitzt. Die Eule sowie der heulende Wolf sind die Tiere des Winters. Die Sonne auf die der Tod steigt, steht in dieser Jahreszeit am Tiefsten und ist deshalb im Schnee dargestellt. Das Relief ist in Schwarz-Braun und Grüntönen gehalten, da diese die Farben des Nordens sind.
Gespräche mit unserem Projektpartner
1.Telefongespräch mit Herrn Pillau von der Geschäftsleitung des Saunaparcs „Vier Jahreszeiten“. In diesem Gespräch geht es um die Anfrage ob Interesse ihrerseits bestünde uns als Projektpartner zur Verfügung zu stehen, sodass wir unser ange-fertigtes Modell mit einer Präsentation im Saunaparc ausstellen können und bei Ge-fallen einer Verwirklichung stattfinden kann. Bei einem vereinbarten Termin vor Ort um vom Außenbereich und den Räumlichkeiten des Saunaparcs Fotos für das Projekt zu knipsen, findet ein weiteres Gespräch statt. Es werden Bilder von unseren modellierten Reliefs zur Ansicht vorgelegt und erläutert. Seitens der Geschäftsleitung besteht großes Interesse und die Bereitschaft von Herrn Pillau unser Projekt mit einer Vernissage und einer Ausstellung im Saunerparc zu präsentieren.
Schlusswort
Dass vier Menschen sich finden, die beschließen eine gemeinsame Idee verwirklichen zu wollen ist leicht. Dass vier Menschen versuchen auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen und Kompromisse eingehen um ein Projekt zu realisieren bedarf starker Nerven. Dass vier Menschen die Hochs und Tiefs einer solchen gemeinschaftlichen Arbeit erdulden und es bis zum Schluss zu einer gelungenen Arbeit vollenden. Eine spannungsgeladene Arbeit von Anfang bis zum Ende. |
Projektteam:
Perwög Maria,
Schäuble Elvira,
Pirker Werner,
Linhofer Magdalena
Begleitlehrer:
FL Josef Jehle







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