Projektinhalt
Lässt man seinen Blick durch die Geschichte streifen, so erkennt man, dass der Mensch schon seit Anbeginn der Zeit Krieg führt. Aus dem Krieg entsteht immer nur Armut und Leid für die große Masse. Da der Planet vom Menschen schon so ausgebeutet und zerstört
ist, bleibt ihm wohl nur noch der eine Ausweg: Der Mensch muss sich mit der Technik vereinen, um auf dem von ihm geschaffenen Planet noch überleben zu können.
Unser Projekt zum Thema: „Weltkriesen, einst und heute“, soll den Betrachter aufrütteln, den eigenen Lebensstil zu überdenken.
Idee
Die Idee zur Abschlussarbeit mit drei Personen (Josef Knafl, Xaver Valentin und Pedrello Ertl) kam, als wir uns gemeinsam Gedanken gemacht haben, wie man drei so unterschiedliche Charaktere und Stile vereinen könnte. Da die Wirtschaft sich gerade in einer schwerwiegenden Krise befindet, dachten wir uns:
Wie könnten wir diese Krise darstellen? So kamen wir auf den Gedanken, markante Eigenschaften bzw. Begleiterscheinungen des Menschen darzustellen. Da unser Team aus drei Personen besteht, haben wir das Projekt in drei zeitliche Teile aufgeteilt:
Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft
(Josef Knafl, Xaver Valentin und Pedrello Ertl)
Zielsetzung
Ziel dieser Projektarbeit sollt in erster Linie sein, das Thema so gut wie möglich umzusetzen. Wir wollen den Betrachter unserer Arbeit, zum Nachdenken anregen, seine Sichtweise gegenüber der Welt eventuell zu überdenken.
Themenbeschreibung
Vergangenheit - Der Krieg
Was begleitet den Menschen schon seit Anbeginn der Zeit?
Dies war die Frage die sich mir sofort, als wir den Titel für unser Projekt hatten, stellte.
Denn lässt man seinen Blick durch die Geschichte streifen, so erkennt man, dass der Mensch schon seit Anbeginn der Zeit Kriege führte und dies auch in Zukunft führen wird.
Das Resultat aus Krieg ist immer nur Armut und Leid für ein Volk.
Gegenwart - Der Hunger
Wie könnte man den Hunger und das Leid der Welt besser darstellen, als mit einer abgemagert afrikanischen Frau. Da Afrika zu einem der ärmsten Länder der Welt zählt, fanden wir die Darstellung einer, vom Hunger gezeichneten Frau für angebracht.
Zukunft - Die Biomechanik
Leider ist es eine Tatsache, dass mehr Geld in die Entwicklung neuer Waffen und Elektronik investiert wird, als in die Lösung des Hungerproblems, das auf der Welt herrscht.
Wenn der Mensch weiterhin so einen Raubbau mit den, nur knapp bemessenen Ressourcen betreibt, muss er sich wohl in Zukunft mit den Maschinen, die er erfindet vereinen, da er sonst keine Möglichkeit haben wird um zu überleben.
Figurenbeschreibung
Der Krieg
Männliche Figur in Kontrapoststellung , mit gesenktem Kopf.
Ich stelle den Krieg in Form eines Soldaten dar, welcher die rechte Hand in die Hüfte gestemmt hat. Seine linke Hand hält ein Gewehr. Die Kleidung ist in zwei verschieden Uniformstile geteilt.
Die linke Seite besteht aus einer SS-Uniform: Eng anliegendes Oberteil, welches in der Hüfte mit einem Gürtel befestigt ist. Eine Hose, welche in einen Militärstiefel gesteckt ist. Am Kopf trägt er einen Stahlhelm.
Die rechte Seite besteht aus einer römischen Legionärsrüstung: der Oberkörper wird mit einem Brustpanzer geschützt. Unter dem Rüstzeug trägt die Figur ein Untergewand, welches bis über das Knie reicht. Der rechte Fuß ist mit einer Sandale bekleidet. Der Kopf wird von einem römischen Helm bedeckt.
Dieser Soldat soll den Krieg symbolisieren. Ich habe mich bewusst für die römische Legionärsrüstung bzw. die deutsche SS-Uniform entschieden, da beide zu den wohl größten Streitmächten der Weltgeschichte gehört haben.
Hunger/Armut
Afrikanerin in Kontrapoststellung. Kopf leicht nach unten gesenkt.
Die Figur ist sehr stark abgemagert. Sie trägt ein altes Tuch, welches ihr bis knapp über die Knie reicht. Der rechte Teil ihres Oberkörpers ist nackt, sodass man die Spuren, welche der Hunger an ihr hinterlassen hat, gut sehen kann.
Ich hab mich für diese Figur entschieden, da Afrika zu einem der ärmsten Länder der Welt zählt und ich dies mit dieser Figur zeigen möchte.
Biomechanik
Männliche Figur in Kampfhaltung. Der rechte Arm ist über den Kopf gestreckt und die hand zu einer Faust geballt. Die Figur steht mit dem linken Fuß, welcher aus einer Unterschenkelprothese besteht, auf einer Erhöhung. Das technische Ersatzteil steht für die Verbindung zwischen Mensch und Maschine.
Im Gesicht trägt er eine Atemschutzmaske.
Hintergrundkullisse
Die Hintergrundkullisse, in Form einer halbierten Weltkugel, welche durch drei Platten in drei separate Bereiche geteilt wird, dient uns als Standfläche für die Figuren.Die Trennplatten haben die Form eines Atompilzes.So hat jede Figur, ihren eigenen Hintergrund, der individuell zum Thema passend gestaltet worden ist. Die Weltkugel wurde auf einem kreuzförmigen Holzsockel platziert. Die Kugel besteht aus Styropor und wurde mit Acrylfarbe bemalt. Die Trennplatten wurden mit verschiedenen Bildern, passend zum Thema mit einer Kollage gestaltet.
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Projektteam:
Josef Knafl, Xaver Valentin,
Pedrello Ertl
Begleitlehrer:
FL Josef Jehle


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