Heutige Konsumgesellschaft

Bildhauer
Projektteam: Manuel Egger-Budemair,  Florian Siegl
Begleitlehrer: FL Josef Jehle

Konsumgesellschaft

 

 

 

 

 

Projektinhalt
Mit unserem Projekt wollen wir die heutige Konsumgesellschaft und die Profitgier der Menschen wiederspiegeln. Die dargestellte Szene besteht aus zwei plastischen Figuren, einem weiblichen Akt der die Armut symbolisiert und zum Kontrast steht ein Mann der die oberen Gesellschaft und das Reichtum zeigt. Die Bettlerin wird in dem Augenblick geschnitzt, wie sie sich gerade schwungvoll zu dem reichen Mann wendet um ihm, ihr hart erarbeitetes Geld zu übergeben. Der reiche Mann beugt sich, über einen Sockel, in Richtung Bettlerin um das Geld entgegen zu nehmen. Wir werden im Werk, durch die Bewegung, die Beziehung zwischen den zwei Gestalten zum Ausdruck bringen. Zielsetzung
In Unserer Projektarbeit möchten wir das Thema, „heutige Konsumgesellschaft“ so gut wie möglich darstellen.  Durch genaues recherchieren in den Medien haben wir uns die Frage gestellt wohin verschwindet das Geld des einfachen Bürgers ?

Arbeitsaufteilung
Manuel Egger-Budemair:  Dokumentation, Entwurf, Schnitzen,
Florian Siegl: Projektleitung, Dokumentation, Entwurf,  Schnitzen

Entwurf- Modellieren
Zu beginn unseres Abschlussprojektes skizzierten wir verschiedene Kompositionen für die Figurengruppe. Wobei wir uns schließlich für folgenden Entwurf entschieden haben. Die nächste Aufgabe war den Entwurf plastisch umzusetzen, in Form eines Plastilinmodelles. Dabei achteten wir besonders auf die Stellung der Figuren und auf ein harmonisches Gesamtbild

Holz herrichten
Nach der Fertigstellung der Plastilinmodelle, befassten wir uns mit dem Holz. Bei der Holzauswahl entschieden wir uns für Zirbelkiefer, wobei besonders auf Trockenheit und Holzfehler geachteten werden sollte. Schlussendlich fanden wir ein trockenes Holz, das nicht verleimt werden musste und für beide Figuren ausreichend war.

Die Einzelnen Figuren

Bettlerin:
Die Bettlerin die ich in meiner Abschlussarbeit darstelle, symbolisiert Armut und Ausbeutung. Schwungvoll wendet sich die junge Frau dem Mann entgegen um ihm ihr letztes erspartes Geld zu überreichen. Die Bettlerin wird in Form einer jungen Frau dargestellt, die mit ihrem zurück geneigten Kopf das Leiden ausdrückt. Von ihrem nackten, dünnen Körper, wird nur der Intimbereich und ein Teil ihrer unteren Extremitäten von einem leichten Stofftuch bedeckt. Währenddessen sie ihren linken Arm nach oben streckt um das Geld zu übergeben, stützt sie sich an einem Sockel auf, das sie in eine aufrechtere Position bringt.

Der Reiche:
Der Reiche, ist die zweite Figur des Projekts, und stellt einen Mann aus der gehobenen Gesellschaft dar. Durch seine erhöhte Position möchte ich dies deutlich zum Ausdruck bringen. Die Figur sitzt auf einem erhöhten Sockel, Kopf und Oberkörper sind in Richtung der Bettlerin geneigt. Es ist der Moment dargestellt, indem der reiche Mann, der Bettlerin das Geld abnehmen will. Im Kontrast zur Bettlerin,  symbolisiert der Mann durch den molligeren Bauch und seiner Kleidung, Reichtum und Wohlstand.